Am 21.10. machten wir uns via Zug, Fähre und Bus auf den Weg in die dänische Hauptstadt. Nach einer ersten Erkundung der Stadt hospitierten wir am zweiten Tag in der St. Petri Schule in Kopenhagen. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen. Wir bekamen Einblicke in den unterstützenden Unterricht TMK (Trivsel-Motorik-Kreativität, zu deutsch: Wohlbefinden-Motorik-Kreativität). Dieser Unterricht wird von den Pädagogen der SFO (Schul-Freizeit-Ordnung) und nicht von den Lehrkräften gestaltet. Dabei durften wir an einem Yoga- und Capoeira-Angebot für die Schüler*innen der 2. Klassen teilnehmen.


Am nächsten Tag nutzten wir die geografische Nähe von Kopenhagen zu Schweden und erkundeten Malmö. Im Anschluss daran hospitierten wir erneut in der St. Petri Schule, jedoch im Hortbereich der SFO. Dabei beeindruckte uns der Umgang mit der Individualität und Bilingualität der Kinder.
Am vorletzten Tag besuchten wir das Danksk-Tysk-Bornehus (Dänisch-Deutsches-Kinderhaus) in der Kommune Frederiksberg und „observierten“ den Tagesablauf. Auch hier konnten wir Bilingualität in der pädagogischen Praxis erleben.
Insgesamt haben wir viele neue und positive Eindrücke hinsichtlich der pädagogischen Praxis erhalten und es wurden Kooperationen angebahnt. Wir freuen uns die neu erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen mit in unseren Unterricht zu integrieren.
Farvel og ses snart!
Team Dänemark (Annika Neumaier und Julia Henning)















Und dann ging es auch schon los: Mittels Schreib- und Zeichenübungen haben wir am Vormittag alle gemeinsam unter Anleitung unser erstes visualisiertes Flipchart kreiert. Nach einer gemeinsamen Mittagspause in Stades schöner Innenstadt war dann unsere eigene Kreativität gefragt. Um hier schnelle Entscheidungen im Ideenfindungsprozess treffen zu können, lernten wir das Scribbeln als geeignete Methode kennen und konnten dann unser eigenes individuelles Flipchart gestalten, inklusive der Entwicklung eigener Formen, Symbole und Kompositionen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen! Die oder der eine hat dabei ungeahnte Talente in sich entdeckt.
Auf dem Bremervörder See erprobten wir verschiedene kleine Spiele auf dem Wasser und reflektierten methodische Lehrwege und Spielformen als Möglichkeit der Realisierung im Schulsport. Der letzte Termin beinhaltete die Organisation und Durchführung einer Kajakwanderfahrt auf der Ilmenau in Lüneburg. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune konnten hier weitere Kajakerfahrungen gesammelt werden.
In diesem Zusammenhang sei noch ein Dank an die BBS II Stade und dem Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit der Universität Lüneburg für die Bereitstellung der Boote und die Ausrüstung auszusprechen. Wir danken im Besonderen dem Referenten, Michael Behr, für sein besonderes Engagement und seine fachliche Unterstützung!